Künstliche Farbpigmente

Tätowierungen mit dunklen oder frischen Farbstoffen sind zudem einfacher zu entfernen, als andersfarbige oder sehr alte Tattoos. Dies ist durch den hohen Carbon-Anteil in den Farbstoffen zu erklären, da diese das Laserlicht sehr gut absorbieren können. Hellere Farben reflektieren hingegen das Licht sehr stark, daher sind mehrere Sitzungen für nachhaltige Effekte notwendig.

Bei der Tattoo-Entfernung wird die Tinte mit besonders kurzen, intensiven Laserstrahlen zerteilt. Die Haut selbst wird davon nicht angegriffen. Je kürzer der Lichtimpuls ist, desto weniger wird die umliegende Haut beeinflusst. Diese Effekte werden auch als Photodekompositionseffekte bezeichnet.

Dabei können unterschiedliche Laser-Parameter-Einstellungen, wie etwa die Größe des Lasers, die Eindringtiefe in die Haut sowie die Energiedichte die ungewünschten Farbpartikel in der Haut selektiv zertrümmern. Nachdem die Farbe durch den Laser zerteilt wurde, kann sie durch sogenannte Fress- oder Killerzellen über das Lymphsystem abtransportiert werden. Dieser körpereigene Abbauprozess erstreckt sich über ca. 6 – 8 Wochen. Diese Zeiträume sollten daher zwischen den Sitzungen vergehen.

Der Vorgang muss so lange wiederholt werden, bis nahezu alle Tattoopigmente aus der Haut entfernt werden konnten. Welche Art von Laser mit welcher Wellenlänge angewandt wird, hängt hauptsächlich von der Farbe der Tätowierung ab.

Die gängigsten Laser-Arten zur Tattooentfernung sind der Rubin-Laser (Wellenlänge 694 nm), der Alexandrit-Laser (755 nm) und der Nd:YAG-Laser (1064/532 nm).

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