Selektive Photothermolyse – gezielte Zerstörung der Haarwurzel durch Erhitzung ohne wesentliche Schädigung der Umgebung

 

Beide Methoden – IPL und Laser – verfolgen allerdings, direkt oder indirekt, dasselbe Ziel:
die Haarwurzel durch Erhitzung zu zerstören.
Die Technologien machen sich die Tatsache zu Nutze, dass der Farbstoff Melanin das applizierte Licht mit Wellenlängen von ca. 400 nm bis 1500 nm absorbiert. Dieser Prozess wird selektive Photothermolyse genannt.

Unterschiedlicher Melaningehalt in Haut und Haar.

Der Melaningehalt in der Haut ist je nach Haut- und Haartyp verschieden hoch. Melanin ist ein Zielmolekül, das einen Kontrast zwischen dem Gewebe und der Haarwurzel bzw. dem Haar bildet.
Ideal für die dauerhafte Haarentfernung wäre daher ein hoher Melaningehalt in der Haarwurzel, also schwarzes Haar, und ein geringer Melaningehalt in der Haut, also vornehmlich heller Teint.

Es gilt immer: Je dunkler das Haar ist, desto stärker ist der Melaningehalt. Folglich ist in dunkleren Haaren auch eine stärkere Erwärmung der Haare gewährleistet, da die angewandte Strahlung vom Melanin vergleichsweise stark absorbiert wird. Die vom Haar aufgenommene Strahlungsmenge kann somit auch in höhere Wärmemengen umgewandelt und auf die Haarwurzel übertragen werden.

Deren Funktion wird damit deaktiviert und es können keine Haare mehr nachwachsen.

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